03/25 BAD AACHEN | 7 KULTUR 82-jährigen Gontermann hat das Theater einen Schauspieler für die Rolle des Leo gefunden, der schon fast alles auf der Bühne und im TV gespielt hat. „Bekannt aus Film und Fernsehen, würde man sagen. Nur geboxt hat er noch nie auf der Bühne. Deshalb gibt es auch Boxtraining, damit die Szenen authentisch aussehen“, erklärt Hirtz. Weil es im Stück auch ein Thema ist, dass Gewalt nie die Lösung sein sollte, greift das Theater beim Boxtraining auf die Hilfe von Trainern des PTSV Aachen zurück. Die Boxabteilung des Vereins unterstützt im Aachener Ostviertel mehrere soziale Projekte und ist unter anderem Kooperationspartner des Vereins Jugend im Kampf gegen Gewalt. Die Themen des Stückes – wie finden sich junge Menschen in dieser immer komplexer werdenden Welt zurecht und wie gehen wir mit alten Menschen um – spiegeln sich auch im Bühnenbild (Frank Rommerskirchen, Judith Meyer) wider. Das zwölf Quadratmeter große Zimmer mutet wie eine Gefängniszelle an, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Glücklicherweise ist Das Herz eines Boxers keine Tragödie – sondern eine Komödie. VOR UND NACH DEM GONG Die Premiere von Das Herz eines Boxers am Donnerstag, 6. März, auf der Bühne des DAS DA THEATERS an der Liebigstraße 9 ist bereits ausverkauft, ebenso einige andere Termine. Die Nachfrage ist so groß, dass es mit Sicherheit Zusatztermine nach dem 25. April geben wird. Weiterführende Schulen können zudem ab Klasse 7 Vorstellungen buchen. Informationen und Tickets gibt es unter Telefon 0241/161688 und online. www.dasda.de Foto: Chris Carle
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