122 • Hoss (Ende 1947 – 1951) • Wiewiorra (1951 – 1962) • Willi Beyer (1962 – 1973) Der Besuch einer höheren Schule blieb für die Landbevölkerung nahezu unerreichbar. Erst 1861 erhielt der Kreis mit der Höheren Bürgerschule in Ahrweiler überhaupt eine weiterführende Schule.219 Die landwirtschaftliche Fortbildungsschule220 Am 15. November 1910 nahm eine einklassige, landwirtschaftliche Fortbildungsschule den Unterricht auf, die in ihrer Art als Vorläufer der Berufsschulen gelten kann. Pfarrer Becker und der Lehrer von Lind (Zimmermann) unterrichteten in den Wintermonaten Schulabgänger in den Fächern Naturkunde, Religionsgeschichte, Wirtschafts- und Bürgerkunde, Deutsch, Rechnen, Raumlehre und Zeichnen. Im ersten Jahr besuchten 7 bis 11 Schüler den Unterricht regelmäßig. Die Jugendlichen im Alter von 15 bis 20 Jahren waren ausnahmslos in Landwirtschaftsbetrieben beschäftigt. Im folgenden Jahr waren es 14 Schüler, von denen 9 aus den benachbarten Orten Effelsberg, Lethert und Scheuerheck kamen. Bis auf den Sohn eines Schreiners stammten wieder alle aus Bauernfamilien. 1909 bot eine Lehrerin der Haushaltungsschule Speyer einen Kochkurs für junge Frauen an. Über einen weiteren Kurs berichtete der Pfarrer für das Jahr 1916. Seit dem 1. Januar 1921 erteilte Sibylla Poppelreuter aus Altenahr Unterricht an einer ebenfalls Fortbildungsschule genannten Einrichtung. Vermutlich wurden hier schulentlassene Mädchen in Hauswirtschaft und Textilgestaltung unterrichtet. Lehrer Hoss (1948) Sammlung Josef Zavelberg Willi Beyer (1965) Sammlung Josef Zavelberg
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