254 Loheschälen Eng mit der Rottwirtschaft und der Köhlerei verbunden war die im bäuerlichen Nebenerwerb betriebene Gewinnung von Gerberlohe aus der Rinde der vor der Verkohlung von Eichenstämmen geschälten Rinde. Auch Fichten und Birken konnten genutzt werden. Die Lohe (mittelhochdeutsch von lo = abreißen, schälen, löchern) war sehr gerbstoffreich und diente in Lohmühlen zerkleinert zum Gerben von Leder. Das mit Hilfe der Lohe hergestellte Leder nahm durch die Gerbung eine rote Farbe an und war von Arbeitsabläufe der Lohegewinnung Grafik: Andreas Schmickler Schnitt durch einen brennenden Kohlenmeiler Grafik: Andreas Schmickler
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