Enges Tal und weite Welt

48 Karls des Großen) hatten das Kloster Prüm mit einer Fülle von Schenkungen ausgestattet. Die Übertragungen häuften sich seit 762 und verhalfen der Abtei zu einer dauerhaften wirtschaftlichen Grundlage. In diesem Jahr erhielt Prüm umfangreichen Grundbesitz in Rheinbach (reginbach), während die älteren Schenkungen für das von Prüm gegründete Kloster Kesseling (casloaca) bestätigt und um Teile des Mellerwaldes (mellre) erweitert wurden.40 Auch die Gebiete an der oberen Erft um Münstereifel und damit sehr wahrscheinlich auch der spätere Herrenhof in Effelsberg dürften spätestens zu dieser Zeit in Prümer Besitz übergegangen sein. Der König hatte mit den Schenkungen vermutlich ihm zustehende herrenlose Güter weitergegeben. Deren Anfänge reichten teilweise bis in römische Zeit zurück. Die Karolingerzeit wurde zur großen Zeit der Eifel. Die Ausdehnung des Reiches östlich des Rheins verhalf ihr zusehends zu einer bedeutenden Lage. Kaiserkrönung Karls des Großen

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