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05/17
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ahezu jedes Land der Welt feiert Muttertag. Allein das zeigt,
welche Bedeutung diese Würdigung unabhängig von Nation
und Kultur hat: Dass Frauen Fantastisches vollbringen, wenn sie
Kindern das Leben schenken und deren Erziehung danach oberste
Priorität in ihrem Alltag einräumen, trifft universell auf Hochachtung.
Im Gegensatz zu anderen Gedenk- und Ehrentagen hat dieser aber
kein zentrales Datum. Deutschland hat jedoch genau wie Kuba,
Griechenland, Neuseeland, Sri Lanka, Türkei sowie rund 50 weitere
Länder und damit mehr als an jedem anderen Termin den zweiten
Sonntag im Mai zum Muttertag erkoren. Sicher kein Zufall, dass der
Wonnemonat so auch zum Jubelmonat für Eltern wird – der Vatertag
folgt schließlich an Christi Himmelfahrt stehenden Fußes.
Kuchen und andere Kostbarkeiten
Natürlich haben solche Ehrentage und ihnen allen voran der seit
Jahrzehnten etablierte und beliebte Muttertag auch wirtschaftliche
Bedeutung. Mama soll sich schließlich freuen, und da gehören
Geschenke dazu. Schon die Kleinsten malen fleißig bunte Bilder,
Papa zaubert als Dankeschön vielleicht eine glänzende Gabe aus
Edelmetall aus dem Kästchen, und Backen steht
für alle hoch im Kurs. Warum
also nicht auf die Ursprünge
des Festes in seiner heuti-
gen Form besinnen und
eine Spezialität aus
Übersee in den Ofen
schieben? Mit einem
feinen Rezept inspi-
riert B
AD
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ACHEN
dazu und erinnert:
Leckere Erdbeeren gibt’s
jetzt auch aus der Region!
GASTRO-TIPP
Fotos: shutterstock.com
Mama darf heut naschen
Dankbar sollten Kinder ihren Müttern immer sein, am 14. Mai aber mit Extra
Strawberry Cheesecake
American Style
BAD AACHEN EMPFIEHLT:
TOPF
GUCKER
Muttertag
In der heutigen Form hat der
Muttertag seinen Ursprung in
den USA des beginnenden
20. Jahrhunderts. Sieben Jahre
kämpfte Anna Marie Jarvis mit
Frauenbewegungen, bis er
1914 offiziell als Feiertag ein-
geführt wurde. Deutschland
zog erst 1933 nach.
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Zutaten für eine Springform (26–28 cm):
180 g Butterkekse, 90 g Butter, je 1 TL Kakao-Nibs u. Cashews,
500 g Frischkäse, 250 g Mascarpone, 100 g Kokosblütenzucker,
4 Eier, 25 g Maisstärke, ½ TL gemahlene Bourbon-Vanille, 3 EL
Limettensaft, Bio-Limettenabrieb nach Belieben, 1 Prise Salz,
500 g Erdbeeren, etwas Puderzucker und frische Spearmint.
Zubereitung:
Kekse (fällt die Wahl auf glutenfreie, ist das Rezept insgesamt
glutenfrei) zerbröseln. Kakao-Nibs und Cashews fein hacken
und mit Keksen sowie der geschmolzenen Butter vermengen.
Alles in der gefetteten Springform auf dem Boden verteilen,
andrücken und bei 170 °C ca. 7 Min. vorbacken. Derweil mit
Handrührgerät Frischkäse (leichtere Alternative: Quark) und
Mascarpone mit Vanillepuder (Alternative: Mark einer Vanille-
schote), Salz und Zucker verrühren, bis der Zucker sich auflöst.
Nach und nach Eier, Limettensaft und -abrieb sowie Stärke
dazugeben und noch eine gute Minute weiterrühren. Auf dem
Boden verteilen und bei 170 °C ca. 60 Min. backen, dabei
während der letzten 15 Min. mit Alufolie lose abdecken, damit
der Kuchen oben golden, aber nicht braun wird. Am besten
über Nacht kalt stellen. Direkt vor dem Servieren die Hälfte der
Erdbeeren mit Puderzucker pürieren, die andere Hälfte vierteln
und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. Kuchenstücke
mit Erdbeersauce und -stücken sowie Minze garnieren: Enjoy!
Diesen und alle weiteren B
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ACHEN
-Topfgucker gibt’s auch
im Internet auf der Seite
www.bad-aachen.net!