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CHIO 2017
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lebendige Mischung aus Evergreens und modernen Stücken, aus der
Welt der Klassik, des Swing und des Pop. Auch Kazem Abdullah hat
an dieser Wunschliste mitgewirkt. Für den scheidenden Aachener
Generalmusikdirektor sind es seine letzten Auftritte im Stadion.
„Ich freue mich sehr, meine Zeit in Aachen mit
Pferd & Sinfonie
abzuschließen. Die Atmosphäre, die Kulisse und das Konzept,
die Sinfonie der klassischen Musik mit der zwischen Pferd und Reiter
zu verbinden, ist einfach einzigartig. Und das ist es auch, was mir
am meisten Spaß macht“, schwärmt der Dirigent. Seine Nummer
eins verrät er vorab: Es ist der berühmte
Walkürenritt
aus der Feder
von Richard Wagner. Während er den Taktstock auf der Bühne
schwingt, präsentiert Reiterin Britta Rasche ein berührendes Dressur-
bild in der Arena.
RAHMENPROGRAMM
ADIEDA
FÜR ABDULLAH
Der Musiker und Dirigent Kazem Abdullah, der kurz zuvor
seinen 38. Geburtstag feiert, verabschiedet sich mit den beiden
Vorstellungen von
Pferd & Sinfonie
aus seinem Amt als Aachens
Generalmusikdirektor (s. B
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ACHEN
05/17). Nicht aber zwin-
gend von seinem Öcher Publikum – zumindest nicht für immer.
Denn der sympathische US-Amerikaner mit Wurzeln in Sierra
Leone arbeitet künftig bis auf Weiteres freiberuflich, ein Enga-
gement oder Gastspiel in der Kaiserstadt ist also nicht ausge-
schlossen. So oder so sollen die Sonderkonzerte mit Live-Musik
vom Sinfonieorchester und pferdesportlichen Performances ein
gebührendes Adieda sein: Danke und bis bald, wa!
www.theateraachen.de·
www.kazemabdullah.comModerne Stücke wie Andreas Bouranis
Auf uns!
zu einer Pony-
quadrille wecken bei Zwei- und Vierbeinern ebenso das Rhythmus-
gefühl wie ein Michael-Jackson-Medley als Orchesterarrangement,
zu dem eine temporeiche Voltigier-Performance passt.
Ach ja: Schöne Stimmen erklingen zwischendurch natürlich auch!
Der romantische Titel
Over the rainbow
verleiht der Freiheitsdressur
mit fünf Welsh-Ponys eine wahrhaftig magische Note. Und auch
eine
Wiederholungstäterin
ist dabei: Schäferin Anne Krüger zeigt
gemeinsam mit ihrer Tochter eine tierisch gute Show mit Hunden
und Enten – zur
Rheinischen Sinfonie
von Robert Schumann. Welche
Melodien es noch auf die Wunschliste geschafft haben und mit
welchen Showacts sie eine fantasievolle Einheit bilden? Dieses
Geheimnis wird erst beim CHIO Aachen gelüftet…
cck
Bei Redaktionsschluss waren nur
noch Restkarten für die
„Pferd & Sinfonie“-Vorstellungen
am Freitag, 14.,
und am Sams-
tag, 15. Juli,
beide um 20.30
Uhr übrig. Soll-
ten sie ausverkauft
sein – am ersten Tur-
niertag startet auch der
Vorverkauf für 2018:
www.chioaachen.de.
Foto: CHIO Aachen