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Ort“ der bisherigen Reise gewesen sei. Was das mit der Stadthymne

Öcher Jonge

zu tun hat, erfahren Neugierige vor Ort (s. S. 39).

Herrschaftliche Bauten hat auch die Tuchindustrie hinterlassen.

Die

Stockheider Mühle

am Strüverweg öffnet ihre Tore und lässt sich

in Führungen kennenlernen. Der

Campo Santo

auf dem Westfriedhof

bot reichen Unternehmern und Fabrikanten im 19. Jahrhundert

Prunk für die Ewigkeit. Haus Matthéy und Villa Cassalette hingegen,

in der heute das Suermondt-Ludwig-Museum untergebracht ist,

sind Beispiele für den pompösen Wohnstil der Lebenden dieser Zeit.

Das Museum zeigt am lange verschollen geglaubten Gemälde

Blumen in einer Wanli-Vase

von Balthasar von Ast, dass Prachtent-

faltung auch in kleinem Format möglich ist.

Kerker, Kirche und Couvens Kunst

Das Centre Charlemagne fokussiert in verschiedenen Führungen

das Thema

Macht

. Das nur wenige Schritte entfernte Grashaus, einst

als Rathaus ein Beispiel für bürgerliche Herrschaft, später als dunkler

Kerker mit Folterkammer die Gewalt der Justiz repräsentierend, stellt

sich mit einer bauhistorischen Führung näher vor. Ein

Praxismodul

verbindet die Themen Migration und Grenze.

Macht und Pracht

waren und sind jedoch nicht nur weltliche

Themen. Selbst die frommen Benediktiner konnten im Laufe der

Geschichte nicht verhindern, dass sie zunehmend ihre Bescheiden-

heit dem schönen Schein opferten. Deutlich zu sehen ist das in der

ehemaligen Reichsabtei in Kornelimünster, die ebenso wie die Kirche

St. Kornelius fachkundige Führungen anbietet. Das Gotteshaus im

Altstadtkern des Indestädtchens hütet mit dem Orgelprospekt von

1763 das letzte Kunstwerk von Johann Joseph Couven. Womit der

Kreis sich schließt:

Macht und Pracht

gehören eben zusammen!

STADTGESCHICHTE

DENKWÜRDIGE ORTE

ÖFFNEN SICH

Der

Tag des offenen Denk-

mals

am Sonntag, 10.

September, bietet in der

Kernzeit von 10 bis 18

Uhr Programm an insge-

samt 37 teilnehmenden

Orten. Wann und wo

Führungen angeboten

werden oder Türen sich

öffnen, damit Besucher

auf eigene Faust Bau-

werke erkunden können,

listet die Broschüre im

Detail auf. Sie ist beim

aachen tourist service

am

Elisenbrunnen, in Verwal-

tungsgebäuden und an

Museumskassen erhält-

lich, lässt sich auch kostenlos im Internet herunterladen. Um

10/12/14/16 Uhr startet am Bushof (Haltestelle 7) der eigens

eingerichtete Shuttle

Buslinie G

zu verschiedenen Denkmal-

Stationen. Er lässt sich als kommentierte Tour nutzen, Mitfahrende

können unterwegs aber auch aussteigen und die jeweiligen

Orte selbst erkunden. Nur hier fallen Fahrtkosten von pauschal

2 Euro pro Person an, davon abgesehen gilt überall: Eintritt frei!

www.aachen.de/DE/stadt_buerger/planen_bauen/

denkmalpflege/toff/broschuere_TDOD_2017.pdf

Foto: Stadt Aachen