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STADTGESCHICHTE
37Mal
Macht und Pracht
Von Sabine Mathieu
M
acht und Pracht:
Das Thema zum bundesweiten
Tag des offenen
Denkmals
passt gut zu Aachen. Entsprechend haben sich die
Organisatoren ins Zeug gelegt, um die Kaiserstadt als Machtzentrum
Karls, Krönungs-, aber auch Kur- und Badestadt hervorzuheben. Der
Prunk des 18. Jahrhunderts kam besonders in den Bauwerken der
Architektenfamilie Couven zum Ausdruck. Gleich zwei Orte beschäf-
tigen sich damit: Im Couven Museum stellt Dr. Gisela Schäffer
Johann Joseph Couven und seinen Sohn Johann Jakob vor. Die
AKV-
Sammlung Crous
bespielt derweil das Alte Kurhaus, das Johann Jakob
Couven samt prunkvollem Barocksaal entwarf.
Sammlung-Crous-Mitarbeiter Heinz Kundolf ist begeistert:
„Prächtige Bauten gab es zur Hoch-Zeit der Kur- und Badestadt
Aachen viele, darunter zahlreiche Nobelhotels. Unsere Sammlung
verfügt über mehrere Tausend Grafiken, Bilder und Ansichtskarten,
von denen wir eine Auswahl am
Tag des offenen Denkmals
zeigen.“
Die
AKV-Sammlung Crous
ist nach dem Stadtarchiv die umfang-
reichste stadthistorische Sammlung Aachens. Sie basiert auf dem
Nachlass des 1993 verstorbenen Helmut A. Crous. Er hinterließ dem
Aachener Karnevalsverein, dessen Präsident er von 1972 bis 1984
war, eine bedeutende Fülle geschichtsträchtiger Exponate. Crous
gilt als Vater des Ordens
Wider den tierischen Ernst
. Die Sammlung
wird ständig erweitert und von zahlreichen Ehrenamtlern gepflegt.
„Jetzt präsentieren wir interessante Katasterpläne zwischen dem
Ende des 17. Jahrhunderts bis 1980. So kann der Besucher gut
sehen, wie sich das Kurviertel verändert hat“, sagt Heinz Kundolf.
Kurzvorträge von Peter Dinninghoff ergänzen die Ausstellung.
„Aachen der theuerste Ort“
Eine musikalisch untermalte Anekdote besonderer Art begleitet
die Schau. Sie basiert auf einer Reise, die Vater Leopold mit dem
damals siebenjährigen Wolfgang Amadeus Mozart im Oktober 1763
auf dem Weg ins belgische Lüttich auch nach Aachen führte. Drei
Tage logierte Familie Mozart im
Hotel du Dragon d’Or
an der Komp-
hausbadstraße. Der Vater schrieb später, dass „Aachen der theuerste
Die wechselvolle Geschichte geht weiter: das Neue Kurhaus.
Foto: Bernd Keiser
Der Tag des offenen Denkmals nimmt am
10. September Plätze unter die Lupe, die ehedem
für Erfolg und Lebensstil der Reichen standen.
37 Stationen im Stadtgebiet gilt es zu entdecken.