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Macht und Pracht

Von Sabine Mathieu

M

acht und Pracht:

Das Thema zum bundesweiten

Tag des offenen

Denkmals

passt gut zu Aachen. Entsprechend haben sich die

Organisatoren ins Zeug gelegt, um die Kaiserstadt als Machtzentrum

Karls, Krönungs-, aber auch Kur- und Badestadt hervorzuheben. Der

Prunk des 18. Jahrhunderts kam besonders in den Bauwerken der

Architektenfamilie Couven zum Ausdruck. Gleich zwei Orte beschäf-

tigen sich damit: Im Couven Museum stellt Dr. Gisela Schäffer

Johann Joseph Couven und seinen Sohn Johann Jakob vor. Die

AKV-

Sammlung Crous

bespielt derweil das Alte Kurhaus, das Johann Jakob

Couven samt prunkvollem Barocksaal entwarf.

Sammlung-Crous-Mitarbeiter Heinz Kundolf ist begeistert:

„Prächtige Bauten gab es zur Hoch-Zeit der Kur- und Badestadt

Aachen viele, darunter zahlreiche Nobelhotels. Unsere Sammlung

verfügt über mehrere Tausend Grafiken, Bilder und Ansichtskarten,

von denen wir eine Auswahl am

Tag des offenen Denkmals

zeigen.“

Die

AKV-Sammlung Crous

ist nach dem Stadtarchiv die umfang-

reichste stadthistorische Sammlung Aachens. Sie basiert auf dem

Nachlass des 1993 verstorbenen Helmut A. Crous. Er hinterließ dem

Aachener Karnevalsverein, dessen Präsident er von 1972 bis 1984

war, eine bedeutende Fülle geschichtsträchtiger Exponate. Crous

gilt als Vater des Ordens

Wider den tierischen Ernst

. Die Sammlung

wird ständig erweitert und von zahlreichen Ehrenamtlern gepflegt.

„Jetzt präsentieren wir interessante Katasterpläne zwischen dem

Ende des 17. Jahrhunderts bis 1980. So kann der Besucher gut

sehen, wie sich das Kurviertel verändert hat“, sagt Heinz Kundolf.

Kurzvorträge von Peter Dinninghoff ergänzen die Ausstellung.

„Aachen der theuerste Ort“

Eine musikalisch untermalte Anekdote besonderer Art begleitet

die Schau. Sie basiert auf einer Reise, die Vater Leopold mit dem

damals siebenjährigen Wolfgang Amadeus Mozart im Oktober 1763

auf dem Weg ins belgische Lüttich auch nach Aachen führte. Drei

Tage logierte Familie Mozart im

Hotel du Dragon d’Or

an der Komp-

hausbadstraße. Der Vater schrieb später, dass „Aachen der theuerste

Die wechselvolle Geschichte geht weiter: das Neue Kurhaus.

Foto: Bernd Keiser

Der Tag des offenen Denkmals nimmt am

10. September Plätze unter die Lupe, die ehedem

für Erfolg und Lebensstil der Reichen standen.

37 Stationen im Stadtgebiet gilt es zu entdecken.