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B

AD

A

ACHEN

09/17

KULTUR

// SPOTS

LOGOI – Institut für Philosophie

und Diskurs in Aachen

präsentiert

ein spannungsgeladenes Doppel-

konzert voller Präzision, Leiden-

schaft und Emotionen unter der

Überschrift

Klassik trifft Tango

.

Den Anfang des Abends gestaltet

der italienische Gitarrist Luciano

Marziali. Er gilt als einer der

interessantesten klassischen

Gitarristen der Gegenwart. In

seinem neuen Programm

Die

Welt auf sieben Saiten

präsentiert

er eine faszinierende musikalische

Reise um die Welt: So erklingen

Werke aus Deutschland, Italien,

Spanien, Japan sowie England,

Kanada und Kuba, dem Titel

entsprechend gespielt auf einer

siebensaitigen Gitarre. Luciano

Marziali macht erfahrbar, welche

Möglichkeiten und Klangwelten

dieses Instrument gegenüber

seiner

kleinen Schwester

mit sechs

Saiten kreieren kann. Danach

entführen Agustin Luna (Gitarre)

und Luciano Tobaldi (Bandoneon

und Gesang) in die aufregende

Welt des Tangos. Auf ihrer Tour

durch Europa sind die Argentinier,

die das

Tango-Dúo Luna Tobaldi

(Foto) 2012 in Buenos Aires

gegründet haben, zum dritten

Mal zu Gast in Aachen – und

geben auch eigene Kompositionen

zum Besten. Bei diesem zweiten

Teil könnte sich durchaus eine

spontane Milonga ergeben...

Sonntag, 10. September,

19 Uhr, Franz, Franzstraße 74,

Telefon 02 41/16 02 50 88;

www.logoi.de

Foto: Veranstalter

MUSIK

GITARRE & TANGO

i

Vom 16. bis zum 24. September

zeigt die Aachener

Galerie Am

Elisengarten

die Ausstellung

SILENTIUM

von Helge Hommes.

In seinen großformatigen Baum-

portraits (Foto) zeigt der Künstler

die Architektur der Natur und

vermittelt das Wesen der Bäume.

Mit tief-dunkelgrüner Ölfarbe

bannt er Nadelbaumsilhouetten

fast wie Kalligrafien auf Lein-

wand. Der in Schwelm geborene

Autodidakt Hommes lebt seit

2002 in Aachen. 1993 zeigte er

seine erste Einzelausstellung in

Wuppertal, 1996 wurden seine

Arbeiten erstmalig auf der

Art

Frankfurt

ausgestellt. Zahlreiche

Einzel- und Gruppenschauen in

Galerien, Kunstvereinen und

Museen sowie bei Fachmessen

im In- und Ausland folgten. Die

Stadt Trier verlieh Hommes 2002

den

Ramboux-

Preis. Ankäufe

durch öffentliche und private

Sammlungen spiegeln seinen

Weg; das Düsseldorfer Museum

Kunstpalast

kaufte 2010 im

Anschluss an die

Große Kunst-

ausstellung NRW

eine Arbeit aus

seiner Werkreihe

Waldesruh

an.

Diese wird aktuell im Bereich

Moderne

innerhalb der perma-

nenten Kollektion des Museums

präsentiert. Seit 2012 lebt und

arbeitet Helge Hommes in

Aachen und Leipzig.

Vernissage: Freitag, 15. Sept.,

19 Uhr, Galerie Am Elisengarten,

Hartmannstraße 6,

Telefon 02 41/3 76 75;

galerie-am-elisengarten.de

Foto: Veranstalter

KUNST

HELGE HOMMES

i

younger than kurt cobain and the

old man

: So heißt die Gruppen-

schau mit Arbeiten von Simon

Czapla, Freddy Witz sowie

Clemens Pasch junior und senior

in der Galerie Pasch. Sie ist auch

der

Kunstroute

(s. S. 31) ange-

schlossen. Da die Schau vier

Wochen offen bleibt, haben

Interessierte viele Gelegenheiten

mehr, Einblick in das Kleeblatt

bildender Kunst zu erhalten.

Zumal die Mischung kontrastreich

ist: Posthume Ausschnitte aus

dem plastischen Werk und Zeich-

nungen von Clemens Pasch sen.

(1910–1985) stehen buchstäb-

lich junger Kunst dreier Kreativer

gegenüber, die alle in der ersten

Hälfte der 1980er geboren sind.

Simon Czapla platziert in seinen

gegenständlich und figurativ

gemalten Ausführungen gefühl-

volle Geschichten. Freddy Witz

ist ebenfalls Maler, jedoch mit

anderer Herangehensweise, da

er als

Digital Native

in Ausdrucks-

weisen auf dem Bildschirm ver-

wurzelt ist. Seine darstellerische

Stärke liegt in der Verknüpfung

von Entitäten aus dem kollektiven

Gedächtnis unserer Gesellschaft.

Clemens Pasch jun. hat Malerei

und Physik studiert, hat sein

Ausdrucksmittel aber vor allem

in der Fotografie gefunden.

Sonntag, 17. September bis

15. Oktober, Uhrzeiten s. S. 47,

Atelier Pasch im Tuchwerk,

Strüverweg 116, Telefon 02 41/

2 82 41; www.textilmuseum-

tuchwerk-aachen.de

Foto: Clemens Pasch jun.

KUNST

ATELIER PASCH

i

LIVE ERLEBEN