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ACHEN

CHIO 2017

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SPRINGEN LIVE ERLEBEN

Rot ist die Liebe, rot ist auch das Symbol für

Showjumping

, also

die Reitdisziplin Springen beim Aachener CHIO. Immerhin

schlagen in der Soers besonders viele Herzen für das, was viele

nach wie vor als Königsdisziplin des Pferdesports ansehen.

Alle Prüfungen, die am Dienstag, 18. Juli, 10.30 Uhr, mit

dem

Trainingsspringen presented by STAWAG

anfangen und mit

dem

Rolex Grand Prix – Großer Preis von Aachen

am Sonntag,

23. Juli, ab 13.15 Uhr enden, sind im 40000 Personen fassenden

Hauptstadion beheimatet. Tageskarten gibt’s noch einige:

zugreifen und Christian Kukuk sowie mehr Favoriten live erleben.

Zu ihnen zählt dieses Jahr sicherlich die deutsche Spitze: Daniel

Deusser (bei Redaktionsschluss Weltrangliste Platz 3), Christian

Ahlmann (5) und Marcus Ehning (7) sowie deren ärgste Konkur-

renten Kent Farrington (1) und Maclain Ward (2; beide USA),

Eric Lamaze (4; Kanada) und Lorenzo de Luca (6; Italien).

www.chioaachen.de/de/programm/springen/

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ACHEN

: Die Namen der Pferde sind ja weithin bekannt. Sie

arbeiten schließlich im Stall von Springreiter Ludger Beerbaum.

Wie sieht da ein normaler Arbeitstag aus?

Kukuk:

Um 8 Uhr sitze ich auf dem ersten Pferd und schaffe bis zur

Mittagspause vier bis fünf andere, dann geht es ab 14 Uhr weiter bis

etwa 18 Uhr.

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ACHEN

: Wo liegen Ihre Stärken, wo Ihre Schwächen?

Kukuk:

Es ist etwas schwierig, seine eigenen Stärken zu beschreiben,

aber ich glaube, dass ich sehr diszipliniert bin und mich unheimlich

gut konzentrieren kann, strukturiert meinen Alltag plane. Dagegen

bin ich etwas ungeduldig und will in manchen Momenten zu viel.

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ACHEN

: Bleibt Ihnen bei so viel Perfektionismus auch Zeit,

Aachen und Grenzregion zu erkunden, wenn Sie hier sind?

Kukuk:

Nein, leider gab es bisher keine Gelegenheit dazu. Wenn es

in diesem Jahr klappt, versuche ich mal eine Runde durch die schöne

Altstadt zu drehen – ohne Pferd!

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ACHEN

: Und vielleicht auch zum Dreiländereck? Schließlich

sind die Niederlande ja Partnerland ... Was macht in Ihren Augen

die niederländischen Reiter so besonders?

Kukuk:

Die Holländer haben ein unheimlich gutes System. Dafür,

dass das Land so klein ist, gewinnen sie ziemlich viele Medaillen.

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ACHEN

: Wer sind demnach Ihre Favoriten für den

Großen Preis

?

Kukuk:

Einen einzelnen Favoriten zu benennen, ist ja heute fast

unmöglich. Da die Weltspitze mittlerweile so dicht zusammenliegt,

hat am Ende jeder der 40 Einzelstarter die Chance, hier den

Großen

Preis

zu gewinnen.

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ACHEN

: Wo genießen Sie die Zeit vielleicht auch mal ein

paar Minuten abseits des Turniergeschehens?

Kukuk:

In meinem Campingstuhl im Stall, da ist es meist sehr ruhig.

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ACHEN

: Als Rausschmeißer – verraten Sie uns eine persön-

liche Anekdote, die Sie mit Aachen verbinden?

Kukuk:

Mein Sieg in der Prüfung

Jump & Drive

zusammen mit dem

Fahrer Christoph Sandmann im ersten Jahr war schon etwas Beson-

deres. Immerhin wird dort auch die Nationalhymne gespielt.