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ACHEN
CHIO 2017
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Weniger Steuern
mehr Pferd
…damit Sie
Ihre Leidenschaft
ausleben können.
ER
DER BERAT
wotax.deWeniger Zahlen. Mehr Leidenschaft.
22.7.2017 - 19.00 Uhr - Deutsche Bank Dressurstadion
ER
DER BERAT
CHIO 2017|Der -Preis
WELTRANGLISTENERSTE
& VERFOLGER
Alle Erfolge, die Isabell Werth bereits in Aachen gefeiert hat, hier
aufzulisten, würde den Platz sprengen: Die Sportlerin ist
Stammgast in der Soers und dabei so beliebt wie erfolgreich. Zu
den größen Aachen-Triumphen der Trägerin des
Silbernen
Lorbeerblatts
, der höchsten von der Bundesrepublik Deutsch-
land verliehenen Auszeichnung für sportliche Leistungen,
gehören sicherlich Einzel- und Team-Gold bei der WM 2006,
das sie auf
Satchmo
errang, nachdem ihr damaliges Spitzen-
pferd
Warum nicht
verletzungsbedingt ausfiel, und als jüngstes
Beispiel der erste Platz im Grand Prix auf
Weihegold
im Vorjahr.
Dass sie gern den zuletzt 2008 gewonnenen
Großen Dressurpreis
nochmals mit nach Hause nehmen würde: Ehrensache!
Dabei hat sie aber wie immer ernstzunehmende Konkurrenz.
Zwar war Werth bei Redaktionsschluss mit einem nicht uner-
heblichen Vorsprung von mehr als 200 Punkten an der Spitze
der Weltrangliste Dressur (mit
Weihegold
; mit
Emilio
belegt sie
zusätzlich noch Platz sechs!), doch die Nächstbesten (in dieser
Reihenfolge) haben natürlich Ambitionen, aufzuholen: Kristina
Bröring-Sprehe, Dorothee Schneider (beide Deutschland),
Laura Graves (USA), Carl Hester (Großbritannien) und Severo
Jesus Jurado Lopez (Spanien). Die Dressurprüfungen beim CHIO
beginnen am Mittwoch, 19. Juli, 10.45 Uhr, und enden am
Sonntag, 23. Juli, ab 9.30 Uhr mit dem
Großen Dressurpreis
.
Beliebt sind dabei vor allem die Abendveranstaltungen unter
Flutlicht am Freitag und Samstag, 21. und 22. Juli. Hier präsen-
tiert sich Sport in einmaliger Atmosphäre – Karten sichern!
www.chioaachen.de/de/programm/dressurgute Angebote aus dem Ausland. Ich denke, die Kombination aus
Talent, Fähigkeiten und finanziellen Möglichkeiten macht es. Wir
haben ja auch schon erlebt, dass das große Geld nicht geholfen hat,
Reiter und Pferd nach ganz oben zu bringen. Das Nonplusultra sind
aber die Pferde. Ohne Spitzentiere sind wir nur bessere Fußgänger.
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ACHEN
: Ihr Sohn Frederik ist jetzt sieben und in der Grund-
schule. Wie sieht Ihr Alltag zu Hause in Rheinberg aus?
Werth:
Ich stehe auf, bereite das Frühstück und mache meinen
Sohn schulfertig. Dann verlässt er gegen 7.30 Uhr das Haus, und ich
gehe in den Stall. Früher standen die Pferde an vorderster Stelle,
heute meine Familie. Wenn ich mal drei, vier Tage unterwegs bin,
weiß ich, dass es mir selbst schwerer fällt als meinem Sohn, denn er
hat schon viel Ablenkung zu Hause und zuverlässige Menschen um
sich herum. Ich habe ihn immer gerne mitgenommen, wenn ich
unterwegs war. Das ist, seit er in der Schule ist, schwierig geworden.
B
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ACHEN
: Hat Ihr Sohn denn reiterliche Ambitionen?
Werth:
Hin und wieder setzt er sich auf das Pony meiner Nichte.
Aber das Interesse ist doch sehr schwankend.
B
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ACHEN
: Stimmt es, dass neben anderen die Ehefrau des Fuß-
ball-Weltmeisters Thomas Müller – Lisa – zu Ihren Schülern zählt?
Werth:
Ja. Lisa hat zwar auch zu Hause einen tollen Trainer, aber sie
kommt, soweit es die Entfernung zulässt, regelmäßig mit einigen
Pferden nach Rheinberg. Das ist ein Teamwork, das einfach passt.
B
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ACHEN
: Darf sich das Aachener Publikum beim kommenden
CHIO auf die Rappstute
Weihegold
freuen?
Werth:
Das hoffe ich doch stark!
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